Samstag, 03 Januar 2015 00:00

Jagd: Hundeführer müssen sich kennzeichnen Empfehlung

geschrieben von  Seudo Nühm
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EU/HESSEN/NRW. (wat) Pünktlich zum neuen Jahr hat die Europäische Union ein neues Gesetz erlassen. Die Kennzeichnungspflicht beginnt für Hundeführer ab 1.2.2015.

Bei Gesellschaftjagden müssen ab dem 1. Februar die Hundeführer mit genormten Jacken gekennzeichnet sein. Den Antrag zur Kennzeichnungspflicht hatte die Partei "DIE GRÜNEN" bereits im Jahr 2013 gestellt und ihr wichtigstes Vorhaben im Europäischen Parlament durchgeboxt. Während CDU und AfD von "grüner Plakatierungswut" sprechen, kommen die Änderungen im Jagdgesetz der SPD und den LINKEN sehr entgegen. Hundeführer, die ab dem 1. Februar ohne die genormte Schutzkleidung (siehe Titelbild) an Gesellschaftsjagden teilnehmen, werden mit einem Bußgeld von 1000 Euro belegt. Die Ortspolizei wird mit der Überwachung beauftragt. Ziel und Zweck dieser Vorschrift dient der Sicherheitslage von Hunden, Hundeführern, Jägern und Treibern gleichermaßen, bestätigte die Grünenpolitikerin Claudia Roth dem Waldecker Tagblatt auf Nachfrage: "Alle denken immer, ich kann nur Flüchtlingspolitik, mit diesem neuen Gesetz stelle ich mich ganz klar auf die Seite des armen Wildes und demonstriere Fachwissen", so die buntgekleidete Politikerin gegenüber der Redaktion von waldecker-tagblatt.de.

Beiläufig ist zu erwähnen, dass Hundeführer in Zukunft unbewaffnet sein müssen. Lediglich ein Klappmesser mit einer maximalen Klingenlänge von 5 cm, darf der Rüdemann bei sich tragen. Die Hunde müssen an der kurzen Leine (max. 120cm) geführt werden und einen Maulkorb tragen. Auch hier lässt die Ausführungsverordnung zum neuen Jagdgesetz keinen Spielraum für jagdliche Exzesse. Pro Jagd und Treiben darf ein Hundeführer maximal einen großen Hund (Deutsch Drahthaar, Deutscher Wachtelhund oder Kleiner Münsterländer) an der Leine führen oder zwei kleine Hunde, wie z.B den gemeinen Terrier oder den windigen Dackel. Auch Signalwesten für Hunde sind in der Verordnung nun Pflicht, hier konnten "DIE GRÜNEN" allerdings nicht  durchsetzen, dass die Hundewesten mit der Aufschrift "Jagdhund" plakatiert werden.

 

Während die Jäger in NRW bereits resigniert haben, wollen sich die Hessen gegen diese unsinnigen Vorschriften wehren. Selbst die Kirchengemeinden haben den Glauben an die EU-Bürokraten verloren. Bei der letzten Hubertusmesse in Giebringhausen predigte der Pfarrer: "Meine lieben Jäger, lächelt und seid froh, es könnte schlimmer kommen", heute, drei Monate später wissen die Diemelseer Jäger, das die Hubertusmesse und das Anrufen zu Gott nicht das Geringste gebracht hat. Jäger und Hundeführer Matthias Seibel bringt es auf den Punkt: "Wir lächelten und waren froh, und es kam schlimmer", so der Jagdscheinbesitzer, der seine Jagdhunde nun abgeben möchte.  

Letzte Änderung am Samstag, 03 Januar 2015 11:32

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