Mittwoch, 28 Januar 2015 00:00

Schilderpflicht für Landwirte ufert aus - Die Grünen sind zufrieden Empfehlung

geschrieben von  Seudo Nühm
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Die Grünen leben ihren Schilderwahn aus. Die Grünen leben ihren Schilderwahn aus. Foto: Waldecker Tagblatt

WALDECK/WIESBADEN. (wat) Die Grünen haben sich im Hessischen Landtag durchgesetzt. Landwirte müssen Schilder anbringen.

Hätten wir gestern den 1. April gehabt, es wäre eine toller Scherz gewesen. So aber ist unter der Rubrik "Schilderwahn in Hessen" ein neues Projekt der Grünen umgesetzt worden. Die Betroffenen sind in erster Linie mal wieder die  Landwirte. So musste Bauer Pohlmann aus Rhenegge neue Schilder mit der Bezeichnung "Achtung Hühner" mit Spax-Schrauben am Hofeingang anbringen. Bauer Pohlman besitzt einen Hahn und sechs Hühner zum Eigenverbrauch. Diese wurden auch ordnungsgemäß in vierfacher Ausfertigung an das Landwirtschaftsamt in Korbach gemeldet. Auch die Tierseuchenkasse wurde regelmäßig bezahlt, der Hühnerstall tiergerecht umgebaut und ein Auslaufgehege nach EU-Norm auf dem landwirtschaftlichen Hof angelegt.

Die Schilderbefreiung, die der Landwirt schriftlich beantragt hatte, wurde abgelehnt, weil ein Huhn zuviel gemeldet wurde. "Die Obergrenze liegt bei einem Hahn und fünf Hühnern oder bei vier Hähnen und einem Huhn oder bei fünf Hühnern wenn kein Hahn vorhanden ist", so die offizielle Stellungsnahme aus dem Landwirtschaftsministerium in Wiesbaden.  Der einmal gemeldete Tierbestand kann auch im laufenden Jahr nicht revidiert werden, da der bürokratische Aufwand in keinem Verhältnis zu den Kosten steht, so Tarek Al-Wazir der das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung in Wiesbaden leitet.

Rund 14 bis 16 Eier legen die Hühner pro Tag und am Abend nach getaner Arbeit freut sich die Familie auf die leckeren Eieromeletts oder auf Rührei mit Speck. Im nächsten Jahr wird ein Huhn weniger beim Landwirtschaftsamt gemeldet, ist sich Familie Pohlmann sicher.  

In den letzten Jahren wurden die Landwirte immer wieder ein Opfer der "GRÜNEN" Politik. Wie denken Sie darüber, liebe Leserinnen und Leser? Schreiben Sie uns ihre Gedanken in die Kommentarleiste unter diesen Artikel. Sie müssen dafür bei Facebook angemeldet sein.

Letzte Änderung am Mittwoch, 28 Januar 2015 07:57

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