Sonntag, 05 April 2015 00:00

Die Rückkehr der "Wölfe" in die Pommernkaserne hat begonnen Empfehlung

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Das Panzerbataillon 64 kehrt nach sieben Jahren in die Pommernkaserne zurück Das Panzerbataillon 64 kehrt nach sieben Jahren in die Pommernkaserne zurück Foto: Waldecker Tagblatt

WOLFHAGEN. (wat) Die "Wölfe" kehren nach Jahren der Verbannung in die Pommernkaserne zurück. Es herrscht wieder Weltkriegsstimmung in Deutschland und bei den Natopartnern.

Im kalten Krieg standen sich riesige Panzerheere gegenüber. Nach dem Fall der Mauer schienen die Tage der Stahlungetüme gezählt, weil der Gegner abhanden gekommen war. Die Auflösug der Panzerbataillone war verfrüht, wie sich nun herausstellen sollte. Wenn dieses Jahr die Briten die Kasernen auf dem Panzerübungsplatz Bergen räumen, soll dort das Panzerbataillon 414 aktiviert und mit  44 Leopard Kampfpanzern (2 A7) der neuesten Genaration ausgerüstet werden. Aber nicht nur dort ist eine Zeitenwende angesagt, so das Bundesverteidigungsministerium. Auch im ehemaligen Kasernengelände der Pommernkaserne bei Wolfhagen müssen Zivilisten und Asylanten ihre Koffer packen und die Zelte abbrechen. Der Wirtschaftsstandort Gasterfeld wird wieder dem Militär übergeben.  Hier zieht in wenigen Monaten das alte und neue Panzerbataillon 64 ein. Die Kompanie-Wappen stehen bereits vor den Kompaniegebäuden und warten auf dem Exerzierplatz auf die feierliche Einweihung durch die oberste Heeresführung. Diese soll im Juli dieses Jahres erfolgen, bestätigte dem Waldecker Tagblatt ein Oberstleutnant der Panzertruppe. Wenn die Gerüchte stimmen, soll das Panzerbataillon 64 sogar Lehrbataillon werden und den Beinamen "Erwin Rommel" tragen. Auf 42 Hektar Kasernengelände und 307 Hektar Standortübungplatz werden in Kürze wieder die Kanonen donnern und die Vorfeldbeleuchtung die nächtliche Landschaft in eine gespenstische Bühne verwandeln. Auch die verlassene Standortschießanlage bei Bühle wird reaktiviert.

 

 

Während Generalleutnant Rainer Korff vom Kommando Heer eine schnelle Aufstockung der Kampfpanzer heraufbeschwört, sieht auch Ursula von der Leyen auf Grund der Bedrohung duch Russland erheblichen Nachholbedarf bei der Bundeswehr: "Im Nachhinein betrachtet, war die Standortauflösung der Bundeswehr in Deutschland und Kanada der größte taktische Fehler seit Stalingrad", bestätigt die Verteidigungsministerin das, was ranghohe Militärs seit dem Jahr 1995 immer wieder hinter vorgehaltener Hand tuschelten, auf Grund von zu erwartenden Karriereknicks aber nie öffentlich äußerten.  Woher das Geld für die neuen Kasernen und die enormen Beschaffungskosten kommt, ist derzeit unklar. Dem Vernehmen aus dem BMVg ist es aber da und kann nach Belieben abgerufen werden. Die Panzerschmiede von Krauss-Maffei Wegmann (KMW) fühlt sich von der Generalität gebauchpinselt und schwört schon jetzt den Kampfpanzer Leopard 2 A8 in Planung zu haben. Dieser wird zwar etwas teurer aber dafür ist der "Porsche" unter den Kampfpanzern unverwundbar und mit allerlei technischen Neuerungen ausgestattet. Die Rüstungsindustrie boomt wie zu Zeiten von Alfred Krupp. 

 

 

Ob das ehemalige Panzergrenadierbataillon 62 ebenfalls reaktiviert wird, ist derzeit noch unklar. Logisch wäre es, wenn man sich der Bedrohung aus dem Osten aktiv stellen will. Immerhin haben Panzerheere und Atomwaffen nach 1945 bis zur unseeligen Abrüstungswelle im Jahr 1995 den dritten Weltkrieg verhindert. Schlagworte wie "Lieber tot als rot" und "Am deutschen Wesen, soll die Welt genesen" werden in der Bevölkerung und an Stammtischen wieder laut und das Waldecker Land wird in Bälde von genagelten Stiefeln die im Gleichschritt durch Wolfhagen und Bad Arolsen marschieren ein neues Zeitalter militärischer Stärke einläuten. Der Weltfrieden scheint vorerst gesichert zu sein.

Für mehr Verständnis klicken Sie bitte auf diesen Musiktitel.

Links: Panzerbear.de/FK-62.de Quelle: Loyal

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Letzte Änderung am Montag, 06 April 2015 07:27

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