Donnerstag, 23 April 2015 00:00

Flüchtlingswelle erreicht den Diemelsee Empfehlung

geschrieben von  Seudo Nühm
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Ist seit Tagen mit 80 Flüchtlingen auf dem Diemelsee unterwegs: Die MS - St. Muffert Ist seit Tagen mit 80 Flüchtlingen auf dem Diemelsee unterwegs: Die MS - St. Muffert Foto: Waldecker Tagblatt

DIEMELSEE. (wat) Ein alter Seelenverkäufer transportiert Flüchtlinge auf dem Seeweg von Nordrhein-Westfalen nach Hessen. Anlegen darf der Kutter mit dem frommen Namen St. Muffert aber nicht.

Ein Passagierschiff mit 80 Flüchtlingen treibt seit Tagen ziellos auf dem Diemelsee umher und sucht verzweifelt nach einem Anlegeplatz um den armen Menschen eine neue Heimat  zu geben. Sämtliche Flüchtlinge kommen aus  Ballungsgebieten wie Essen, Duisburg, Dortmund, Schalke und Mönchengladbach. Es sind die ausgestoßenen unserer Gesellschaft. Diejenigen, die früher auf dem Pütt oder bei Opel gearbeitet haben, die in grauen Häusern und verstaubten Städten groß geworden sind und am Wochenende auf Schalke gingen oder die Brieftauben in den verrußten Himmel schickten und sich am Flügelschlag der Tiere erfreuten.

 

Seitdem aber die Moscheen das Landschaftsbild verändert haben, der Imam mehrmals täglich zum Gebet ruft und die Sharia-Polizei für Recht und Ordnung in den Städten sorgt, fühlen sich die ehemaligen Kohlenpöttler nicht mehr wohl. Sie flüchten sich vor Gewalt, religiösem Fanatismus und der Grün-Roten Landesregierung. Ein Reporterteam von waldecker-tagblatt.de hat sich auf den beschwerlichen Seeweg gemacht und befragte die Flüchtlinge auf der St. Muffert über ihre Träume und ihre Ziele:  "Wir wollen nach Hessen, an den schönen Diemelsee", berichtete uns ein 82-jähriger Rentner und bestätigte, dass er für die Überfahrt rund 8000 Euro an die Schleuser bezahlt hat. "Der Kapitän hat mir dann auch noch mal 3,50 Euro abgenommen und sich als Koch ausgegeben", brüskierte sich der Rentner über die unhaltbaren Zustände auf dem Seelenverkäufer. Die Gemeinde Diemlesee fordert vom Land Hessen Unterstützung und spricht sich in einem Schreiben an den Ministerpäsidenten Volker Bouffier für eine abgespeckte Variante von "Mare Nostrum" aus.

 

Auch die 62-jährige Traudel Malinka aus Mönchengladbach hat sich auf dem Weg in das gelobte Land gemacht und hofft am Diemelsee ihren Lebensabend in aller Ruhe verbringen zu können. Derzeit aber treibt die Rentnerin mit weiteren 79 Flüchtlingen auf offener See ihrem ungewissen Schicksal entgegen. Allerdings naht Rettung von den "Königsblauen Diemelknappen" und dem Schalker Fanclub Diemel 1992 e.V.: Wir lassen unsere Schalker Fans nicht im Regen stehen. Jeder Flüchtling, der einen Mitgliedsausweis von Schalke 04 bei sich hat, wird auf´s Festland gebracht und versorgt", verspricht Jan Stoop vom Fanclub an der Diemel.

Wie aus gut unterrichteten Kreisen zu erfahren war, besteht ein Anlegeverbot durch das WSA ( Wasserschiffahrtsamt) Hann. Münden auf der Hessischen Seite und hindert den Kapitän daran ein Landemanöver durchzuführen. Angeblich sind die Anlegestellen nicht verifiziert.

Quellen: Links

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Letzte Änderung am Donnerstag, 23 April 2015 14:51

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