Montag, 12 Oktober 2015 00:00

Angela schafft sich ab Empfehlung

geschrieben von  Seudo Nühm
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Kommt nach Volkmarsen: Frau M. aus B. Kommt nach Volkmarsen: Frau M. aus B. Foto: 123rf/honoriert 39272394 - mikewaters

VOLKMARSEN. (wat) Ich mache mir Sorgen um unsere Kanzlerin und auch um Waldeck-Frankenberg.

Überhaupt mache ich mir Sorgen um die CDU und um MbB Thomas Viesehon, den CDU-Kämpfer an vorderster Front, denn es geht mit großen Schritten auf die Kommunalwahl am 06. März 2016 zu und da wird jede Hand gebraucht. Jede...? Nein, nicht jede, ich habe gehört, dass die Kanzlerin zum politischen Aschermittwoch nach Volkmarsen kommt, die "Mutti", wie sie liebevoll von ihren Vasallen und auch von den Flüchtlingen genannt wird. Doch die Kanzlerin der Herzen verliert dramatisch an Popularität ohne dies selbst zu merken. Nicht nur bei ihren Parteifreunden, das wäre nicht so schlimm, da die Halbwertzeit eines Politikers, der nicht ihrer Meinung ist, ohnehin nur bei 20 Minuten liegt. Vielmehr erhebt sich das gemeine Volk gegen den Größenwahn der Regierungschefin.

Parolen wie "Wir schaffen das" und "Da wo der Flüchtling seinen Fuß einmal hingestellt hat, bleibt er stehen" erinnern mich an längst vergangene Zeiten, als ein gewisser Herr Hitler den Verstand verloren hatte, ohne dass das damals irgend jemand in Deutschland mitbekommen hat. Auch hier erkenne ich Parallelen, stand doch heute in der hiesigen Presse, dass die Bundesregierung Lager an der Außengrenze plant um erst einmal grob auszusortieren, wer denn nun von den Flüchtlingen nach Deutschland darf oder wer sich wieder auf den Weg zurück nach Syrien oder Eritrea machen muss.  Wie das funktionieren soll, darüber hat sich die Kanzlerin keine Gedanken gemacht, sie hangelt sich mit Halbsätzen von Ast zu Ast, tritt in Talkshows auf, redet wirres Zeug und träumt vom Endsieg.

Während der Landkreis in Notunterkünften und Zeltstädten versinkt, sich die Straßen Waldeck-Frankenbergs in einem erbärmlichen Zustand befinden, Turnhallen nicht mehr dem Sport dienen können, Bäder wasserlos vor sich hindümpeln, die Innenstädte verwaisen, die Milchbauern den Aufstand proben und die Kriminalität zunimmt, hat sich die Kanzlerin persönlich zum politischen Aschermittwoch am 29. Februar eingeladen. War man in früheren Jahren in Volkmarsen froh über den Gast aus Berlin, habe ich den Eindruck, das sich bei der Volkmarser CDU eine schleichende Verzweifelung breit macht. Wie kann man der Kanzlerin sagen, dass der Zeitpunkt ihrer Reise von Berlin nach Volkmarsen nicht gut gewählt ist?  Das Angebot der CDU an die AFD, die Kanzlerin solle im Namen der AFD auf einer anderen Veranstaltung sprechen, lehnte Hakola Dippel dankend ab. Auch die FDP möchte der CDU-Chefin kein politisches Asyl anbieten, zu schwer tragen die Erinnerungen, als die Kanzlerin der Spaßpartei das Messer in den Rücken gestoßen hat - nur so zum Spaß - versteht sich. So bleibt Thomas Viesehon nichts anderes übrig, als den Aschermittwoch auf den 9. März 2016 zu verlegen. Dann darf sich Angela wieder im Blitzgewitter der Fotografen suhlen. Es könnten die letzten Bilder von Angela Merkel sein, zumindest als Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland.

Ich selbst werde am 29. Februar nicht nach Volkmarsen kommen, ich habe meine Mitgliedschaft in der CDU per Einschreiben mit Rückschein gekündigt...

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Letzte Änderung am Montag, 12 Oktober 2015 15:10

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