Mittwoch, 10 Februar 2016 00:00

Alternativlos: Politiker wollen Grenzen mit Waffen schützen Empfehlung

geschrieben von  Anton Rednig
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Die Ruhe vor dem Sturm Die Ruhe vor dem Sturm Bild: Anton Rednig

LANDKREIS WALDECK-FRANKENBERG. (wat) Hakola Dippel: „Notfalls werden wir die Grenzen vom Landkreis Waldeck Frankenberg mit Waffen schützen müssen"!

Die AfD (Alternative für Deutschland) steht zur Zeit mächtig in der Kritik wegen einer von der ARD inszenierten Schießbefehl-Aussage der Bundessprecherin Dr. Frauke Petry. Vom Waldecker Tagblatt wollten wir nun den Kreissprecher Hakola Dippel hierzu befragen und dieser gab nach einigen Zögern seine Einwilligung zu einem Interview mit dem WT.

WT: Herr Dippel, wie war das mit der Aussage von Frau Petry? Hakola Dippel: "Nun ich habe mir den Text bei der Mannheimer Morgen genau durchgelesen und konnte die in der ARD wieder gegebenen Passagen so nicht finden. Das Zeitungsinterview vermittelt einen gänzlich anderen Eindruck wie die Nachrichten der ARD. Ich kann darüber auch nur spekulieren, aber offensichtlich ist hier die Wahrheit etwas abhandengekommen. Im Internet kursiert aber auch ein Leserbrief an die ARD, der von dem in Deutschland lebenden libanesischen Filmemacher Imad Karim verfasst wurde. Dieser Augen- und Ohrenzeuge des Interviews mit Frau Petry greift die ARD scharf an und überführt sie der Lüge. Frau Petry hat die Aussage so nicht gemacht, offensichtlich waren der ARD die Antworten im Zeitungsinterview nicht griffig genug und wurde in eine medienwirksamere Form verändert". 

WT: Herr Dippel, die AfD tritt in Waldeck Frankenberg zur nächsten Kreistagswahl am 6. März an. Was werden Sie tun, um unsere Kreisgrenzen zu schützen? Hakola Dippel: "Nun, auch hierrüber hat sich der AfD-Kreisvorstand Gedanken gemacht und wir werden nach dem Ende des Karnevals mit den Verantwortlichen zu reden haben. In Volkmarsen, Wrexen, Waldeck und Sachsenhausen gibt es starke Gruppierungen. Die Karnevalsgesellschaften sind militärisch straff organisiert und leisten innerhalb weniger Tage erstaunliches. Wir können uns durchaus vorstellen, dass sie mit Ihren Garden innerhalb kürzester Zeit in der Lage sind die Kreisgrenzen zu verteidigen. Hierbei setzen wir allerdings ausschließlich auf den psychologischen Effekt. Die Waldecker Narren singen z.B. immer ihr Karnevalslied beim Rathaussturm am Rosenmontag in Sachsenhausen. Die Sachsenhäuser Stadtverwaltung räumt jedes Jahr freiwillig das Rathaus und übergibt sogar den Rathausschlüssel"! 

WT: Ich kenne den Text des Liedes nicht genau, vielleicht liegt es auch an den Sängern? Hakola Dippel: "Die nächste Waffe die wir einsetzen würden, wären die Beine der Prinzengarden. Sachsenhausen, Waldeck, Volkmarsen und Wrexen haben äußerst hübsche Mädchen. Stellen sie sich die Überraschung vor, wenn unbekannte Invasoren versuchen unsere Grenzen zu überwinden und es tanzen ihnen Mädchenbeine entgegen? Vermutlich werden wir aber trotzdem nicht ganz ohne Waffen auskommen, die Vereine haben meines Wissens auch Konfettikanonen. Das wäre dann aber Ultima Ratio, die wirklich letzte Lösung illegale Grenzübertritte abzuwehren. Über die Finanzierung haben wir uns auch schon Gedanken gemacht, Karnevalisten sind eigentlich nur mit Bier & Wein zu locken. Anstatt Schäubles Schnapsidee, die Kosten der Flüchtlingskrise mit einer Erhöhung der Mineralölsteuer (Benzinsteuer) zu finanzieren, würden wir dieses Geld in den Karnevalsgrenzschutz investieren".

WT: Die Sozis und die Linken im Landkreis Waldeck-Frankenberg machen sich ja für die Einführung einer Pferdesteuer stark, wie steht die AfD zu diesem Thema? Hakola Dippel: "Wir wollen dies unter allen Umständen verhindern. In Europa hat eine Mehrheit unserer Nachbarländer die Hundesteuer schon abgeschafft, dafür werden auch wir von der AfD eintreten. In Waldeck Frankenberg müssen wir nach dem Einzug in den Kreistag erbitterte Debatten führen, um die Pferdesteuer zu verhindern. Sollte sie dennoch eingeführt werden, machen wir uns dafür stark, dass Reiter, die sich den zu gründenden Grenzsicherungstruppen anschließen von der Pferdesteuer ihrer Dienstpferde befreit werden.

Ob die Gespräche nach Aschermittwoch zum Erfolg führen bleibt fraglich. Die meisten Karnevalisten beschäftigen sich im Tierschutz. Sie pflegen ihren Kater. Das Waldecker Tagblatt bleibt dran, wir ermitteln weiter für sie liebe Leser und Freunde des Humors. Hellau...

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Letzte Änderung am Mittwoch, 10 Februar 2016 06:49

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