Sonntag, 26 Oktober 2014 00:00

Marathonläufer der sich überwiegend von Wildfleisch und Äpfeln ernährt ist plötzlich gesund Empfehlung

geschrieben von  Seudo Nühm
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Wildfleisch aus der Region ist gesund Wildfleisch aus der Region ist gesund Foto: A. Rohde/Waldecker Tagblatt

WALDECK-FRANKENBERG. (wat) Wildfleisch aus der Region Waldeck-Frankenberg nicht mit Hormonen, Chemikalien und Antibiotika belastet.

Die Waldeckische Jägerschaft hat eine wissenschaftliche Studie in Auftrag gegeben, um die Qualität des Wildes aus heimischen Wäldern zu überprüfen. Das Ergebnis: Keine Spuren von Quecksilber, kein Antibiotika, keine Hormonrückstände. Ein Jäger aus Diemelsee bestätigte dem Waldecker Tagblatt, dass die erlegten Tiere keine negativen Einflüsse durch Haltungs- und Schlachtstress auf die Fleischqualität haben.

Anlass für die wissenschaftliche Studie ist die Aussage eines 34-jährigen Mannes aus Diemelsee, der vorgibt, seine permanete Erkältung sei auf den Verzehr von Fleisch aus Massentierhaltung entstanden. In einem Interview erzählte uns der 34-jährige Christoph Junghenn, dass er als Sportler und Marathonläufer immer wieder von grippalen Infekten und sonstigen Krankheiten geplagt worden sei. Ein Arzt aus Adorf habe ihn auf die Idee gebracht, seine Ernährung umzustellen und sich mit ungespritzten Lebensmitteln und unbehandeltem Wildfleisch zu ernähren. Junghenn: "Nach vier Woche waren meine grippalen Infektionskrankheiten verschwunden, und das Beste daran ist, dass Wildfleisch auch verdammt gut schmeckt", so der Marathonläufer gegenüber unserer Redaktion.

Ganz anders sieht das bei Produkten aus dem Supermarkt aus. Meist wird hier Fleisch von Tieren aus Osteuropa oder Neuseeland angeboten. Diese Tiere sind mit industriellem Fertigfutter und viel Antibiotika, Wachstumshormonen und anderen  Medikamenten vollgestopft und schaden langfristig der Gesundheit des Menschen. Gerade Antibiotika in Fleischprodukten führt zu Resistenzen, die im Falle einer bakteriellen Infektion zum Tode führen können.

Die Waldeckische Jägerschaft empfiehlt den Waldeck-Frankenberger Bürgern, sich mit heimischen Jägern in Verbindung zu setzen. Diese verkaufen, ganau wie die Forstämter auch, gesundes Wildbret vom Wildschwein, Reh, Hirsch oder Muffel an den Privatkunden. Und das zu günstigen Preisen.

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Letzte Änderung am Sonntag, 26 Oktober 2014 11:52

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