Donnerstag, 15 Januar 2015 00:00

Barras: Neuer Tarnpanzer bei den Grenadieren Empfehlung

geschrieben von  Seudo Nühm
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Ist praktisch nicht mehr zu sehen: Tarnpanzer Ist praktisch nicht mehr zu sehen: Tarnpanzer Foto: privat

DEUTSCHLAND. (wat) Schatten- und konturlos präsentierte die Bundeswehr den neuen Tarnpanzer der Bundeswehr in Drögeheide.

Unsichtbar, geräuschlos und einzigartig wurde am Sonntag auf dem Truppenübungsplatz Drögeheide ein Tarnpanzer der neuesten Generation vorgestellt. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen begrüßte zahlreiche Gäste von Bundesnachrichtendienst, MAD, Politik und aus der Wirtschaft um den neuen Tarnpanzer vorzustellen. Nato-Partner wurden  nicht geladen, da nach eigenen Angaben die Tätigkeit der Doppelagenten problemlos funktioniert.Nach desaströsen Fehlentscheidungen im Bundesverteidigungsministerium durch ihre männlichen Vorgänger, dem Versagen der Wehrwirtschaft und dem ruinösen Truppenabbau der letzten Jahre, setzt die "Truppen-Ursel" wie die Soldaten respektvoll ihre Dienstherrin bezeichnen, auf unsichtbare Truppenpräsenz. Die Grenadiertruppe wird`s  freuen. Der alte und bewährte Schützenpanzer Marder, der seit 1971 als Meisterwerk der Technik die Speerspitze der Bundeswehr ausmacht, wird weiterhin der Truppe für die nächsten 50 Jahre zur Verfügung stehen.

Deutliche Worte sprach von der Leyen in Richtung Wehrwirtschaft: "Der neue Schützenpanzer Puma ist die reinste Katastrophe. Sie haben uns einen Mercedes versprochen, wollen ein Gogomobil liefern und einen Ferrari in Rechnung stellen", so die Ministerin und stellte an Ort und Stelle fest, dass das Projekt Puma geschlossen wird.

 

Der alte Marder im neuen Gewand ist in der Lage sich innerhalb von Sekunden eigenständig zu tarnen.  Ob bei Fahrten im Kieferwald (siehe Titelbild) im Wüstensand, im Schnee oder im Häuserkampf, der Marder  passt sich der Umgebung wie ein Chamäleon an. Als Highlight bezeichnete Ursula von der Leyen die Möglichkeit, den Panzer in den eigenen Schatten stellen zu können.  Der Marder 1A5 mit der Zusatzbezeichnung (T) wird bereits im Sommer dieses Jahres der Truppe zur Verfügung stehen. Umgerüstet werden ca. 250 Schützenpanzer.  Von einer Geister- oder Gespensterarmee möchte Ursula von der Leyen jedoch nicht sprechen, da die Nazis den Begriff betreits zu  Propagandazwecken genutzt haben.

Nach Beendigung der Vorführung fand eine rege Diskussion statt. Claudia Roth von den Grünen war sichtlich begeistert vom neuen Tarnpanzer und verglich die Präsentation mit dem Märchen "Des Kaisers neue Kleider". Die Vertreter der Wirtschaft zogen mit langen Gesichtern von dannen. 

Hier gehts zum Video: ANSCHAUEN

Letzte Änderung am Donnerstag, 15 Januar 2015 13:29

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