Freitag, 14 November 2014 00:00

Jäger behauptet einen Fuchs mit Brille erlegt zu haben - Angler skeptisch Empfehlung

geschrieben von  Seudo Nühm
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Der Brillenfuchs Der Brillenfuchs Foto: Waldecker Tagblatt

DIEMELSEE. (wat) Zu einem ungewöhnlichen Streit zwischen einem Angler und einem Jäger kam es am Donnerstag in einer Stormbrucher Gaststätte.

Jagdpächter Karl B. aus Stormbruch behauptete beim letzten Jägerstammtisch im Kornhaus, einen Fuchs mit Brille erlegt zu haben. Ein zufällig anwesender Petrijünger, der bereits einige Biere intus hatte, hörte sich die unglaubliche Geschichte an und bezichtigte lautstark den Jäger als Lügner. Dieser wehrte sich vehement und verteidigte seine Aussage mit Nachdruck: "Ich habe den Fuchs mit meiner Ferlacher Bockbüchsflinte erlegt und schwöre beim Schutzpatron der Jagd, unserem verehrten Hubertus von Lüttich, das die Geschichte wahr ist", soll der begüterte Jagdpächter im Kreise seiner Stammtischbegleiter gesagt haben.

Des Anglers Antwort ließ nicht lange auf sich warten, und so behauptete der Petrijünger, beim letzten Vollmond ein Fahrrad am Haken aus dem Diemelsee gezogen zu haben, an dem noch das Licht brannte. Das war dem Jäger nun doch zuviel der Lügerei und so drohte Karl B. aus Stormbruch dem Angler mit einer ordentlichen Tracht Prügel, wenn er  seine Aussage nicht zurücknehme. Beeindruckt von den Drohgebärden des Jägers, schlug der Angler dem Jäger einen Kompromiss vor. "Wenn du deinem erlegten Fuchs die Brille abnimmst, dann mache ich bei meinem Fahrrad das Licht aus", versuchte der Angler die Angelegenheit auf kleiner Flamme zu kochen.

Jagdpächter Karl B. nahm die Einigung an und im Kreise seiner Waidmänner und des Petrijüngers wurde so manches Arolser Hofbrau Bier und etliche Jägermeister hinter die binsen gegossen.

Gelogen haben soll an diesem Abend kein einziger Gast mehr, so der Wirt.

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Letzte Änderung am Freitag, 14 November 2014 10:48

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