Mittwoch, 19 November 2014 00:00

Abgerechnet: Burger King schließt 89 Filialen Empfehlung

geschrieben von  Seudo Nühm
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Goldige Burger gab es nur für die Chefs bei Burger King Goldige Burger gab es nur für die Chefs bei Burger King Foto: Thomas Hannich

DEUTSCHLAND. (wat) Sechs Monate nach den Hygiene-Skandalen schließt Burger-King 89 Filialen. Marsberg ist nicht betroffen.

Die Fastfoodkette Burger King hat sich von ihrem größten Lizenznehmer Yi-Ko getrennt. Dies teilte Burger King in einer Pressemeldung mit. Als Grund nannte der Deutschland-Chef Andreas Bork, das der Linzenznehmer Yi-Ko wiederholt Arbeitsverträge verletzt und Urlaubsgeld, sowie Zuschläge seiner Angestellten einbehalten habe. Bereits im Frühjahr geriet Burger King in die Kritik und gelobte Besserung bei der Einhaltung von Qualitätsstandards und fairen Arbeitsbedingungen.

Rund 3000 Angestellte der betroffenen Holding hatten sich erneut bei der Geschäftsführung von Burger-King beschwert und mitgeteilt, dass sich nichts geändert habe. Es sei vielmehr schlimmer geworden. So haben die Franchisenehmer angeblich ihre Burger mit Gold überziehen lassen und genüsslich grinsend vor den schwitzenden Mitarbeitern verzehrt.

Die Filiale in Marsberg ist hingegen nicht von der Schließung betroffen, sagte ein Mitarbeiter von Burger-King gegenüber dem Waldecker Tagblatt.

Wer die 89 geschlossenen Filialen in Zukunft betreibt ist unklar. Ein Investor Namens Mägg Donald  soll Interesse bekundet haben.

Letzte Änderung am Mittwoch, 19 November 2014 16:50

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