Montag, 15 Dezember 2014 00:00

Nach Tagblatt Bericht: Bewerber stürmen Karrierecenter Empfehlung

geschrieben von  Seudo Nühm
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Die Bundeswehr nimmt ihren Auftrag ernst Die Bundeswehr nimmt ihren Auftrag ernst Foto: Waldecker Tagblatt

BUNDESWEIT/BUNDESWEHR. (wat) Ein Artikel im Waldecker Tagblatt sorgt für Massenandrang bei der Bundeswehr.

Rien ne va plus bei den Karrierecentern in Deutschland. Der Ansturm auf die Bundeswehr hat nach dem am 30. November veröffentlichten Bericht  im Waldecker Tagblatt für einen Bewerberschub gesorgt. Rund 40.000 neue Anträge in nur zwei Wochen wurden gestellt. Ob als Leichtmatrose bei der Marine, als Grenadier beim Heer oder als Flieger bei der Luftwaffe, den werdenden Soldatinnen und Soldaten ist das einerlei. Ordnung, Fleiß und Kampfeswille lernen die Bewerber in den nächsten 23 Monaten und werden so zu guten Staatsbügern erzogen.

Immer mehr junge Menschen möchten nach dem Vorbild des Soldaten Rico M. erzogen werden. Die Mutter des 26-jährigen, arbeitslosen Erhardt Schwandner, hat ihren Sohn persönlich von Mengeringhausen nach Wiesbaden gefahren und vor dem Karrierecenter der Bundeswehr aus dem Auto gelockt. Dem Waldecker Tagblatt sagte die 42-Jährige: "Als ich meinen Erhardt abgeliefert habe, ist ein Hauptfeldwebel auf uns zugekommen und hat freundlich grinsend gesagt, das der Stahlhelm für meinen Jungen bereits gepresst sei und der liebe Erhardt sich nun in bester Gesellschaft befindet".

Auch Renate Fhilon aus Bad Wildungen hat die Zeichen der Zeit erkannt und ist mit der Bahn angereist. Im Schlepptau ihren missratenen Sohn, der nur Playstation 4 und Call of Duty im Kopf hatte. Arbeitsscheu und renitent hat sich der Junge Mann seit sechs Jahren von den Eltern aushalten lassen. "Jetzt isses  vorbei mit Hotel Mama", triumphierte Renate Fhilon als sie ihren Sohn dem Hauptfeldwebel Müller in Wiesbaden übergab. Der sicherte zu, dass sich der Hauptmann aus dem Artikel höchst persönlich um den Sohn kümmern werde.

Nicht alle jungen Männer wollten sich dem Diktat der Eltern fügen. So kam es auch zu dramatischen Vorfällen vor dem Karrierecenter in Wiesbaden. Richard Falkner (25) warf sich auf den Boden und schrie wie verrückt nach seiner Mutter. "Das letzte mal habe ich meinen Jungen so gesehen, da war er vier und drehte im Kaufmannsladen durch, als er das tägliche Ü-Ei nicht bekam", erklärte die Mutter von Richard Falkner die hysterischen Anwandlungen ihres Sohnes. Mit einem kleinen Klapps auf den Hosenboden des 25-jährigen sorgte auch hier der freundliche Hauptfeldwebel für Zucht und Ordnung.

Wie auch immer, die Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen wird´s freuen.

Wir berichteten bereits am 30. November 2014 über den Hauptmann: Hier lesen!

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Letzte Änderung am Dienstag, 16 Dezember 2014 12:03

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