Montag, 05 Januar 2015 00:00

Wilde Ballerei auf Schloss Waldeck Empfehlung

geschrieben von  Anton Rednig
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Befinden sich noch immer im Krieg gegen Amerika: Die Böllerschützen Befinden sich noch immer im Krieg gegen Amerika: Die Böllerschützen Foto: A. Ginder

WALDECK. (wat) Zwischenfall in der Stadt Waldeck: Waldecker Böllerschützen stürmten am Neujahrstag die Burg


Nunmehr seit 15 Jahren kündigen die Waldecker Böllerschützen auf dem Waldecker Schloss, hoch über dem Edersee das Neue Jahr an.
Wie das Waldecker Tagblatt von Stefan Ginder, dem 1. Vorsitzenden der Schützengesellschaft von 1749 Waldeck e.V. erfuhr, wollen die Böllerschützen in diesem Jahr zusätzlich daran erinnern, dass das ehemalige Fürstentum Waldeck sich immer noch im Kriegszustand mit Amerika befindet. Der ehemalige Pächter des Schlosses, Karl-Friedrich Isenberg hatte vor Jahren schon auf diesem Umstand hingewiesen.


Der Waldecker Fürst Friedrich Karl August von Waldeck zu Pyrmont hatte zur Zeit der amerikanischen Unabhängigkeitskriege (1775-1783) auf der Seite von England den aufständigen Amerikanern den Krieg erklärt.
Was daher vielen geneigten Leser unbekannt sein dürfte: De facto befindet sich das Fürstentum Waldeck mit Amerika noch immer im Kriegszustand, da es keinen Friedensvertrag gegeben hat. Offensichtlich wurde dies durch die Wirren des zweiten Weltkrieges versäumt. Deshalb finden auch die jährlichen Kanonenmanöver der Waldecker Kanoniere immer noch statt, um die Wehrkraft bei einem erneuten Überfall der Amerikaner zu erhalten.
Nachdem der Kommandeur der Waldecker Kanonentruppen Hauptmann Egon Eirund aus Korbach mit über 70 Jahren im vergangenen Jahr in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurde, leitet jetzt Hauptmann Roland Melcher aus Rhoden die mittlerweile schlagkräftig gewordene Truppe.
„Wir werden auf keinem Fall kampflos den amerikanischen Aggressoren das Feld überlassen. Wir haben auch eine sogenannte schnelle Eingreiftruppe gegründet.“ Das Waldecker MEK (WMEK), ein mobiles Einsatzkommando besteht aus Waldecker und Rhodener Schaftböllerschützen, die bei Bedarf mit ihrer enormen Lautstärke jeden Angreifer in die Flucht schlagen können. 


Für dieses Jahr erinnert Melcher an den im Frühjahr stattfindende Kanonen-TÜV in Twiste. Das Beschussamt Mellrichtstadt wird sich an 2 Prüftagen sämtliche Kanonen, Hand- und Schaftböller zum Beschuss vorführen lassen. „Wir halten uns streng an geltende deutsche Gesetze“,  so seine Aussage.
Nicht dementiert wurde indes vom Waldecker Fürstenhaus die sich immer stärker mehrenden Gerüchte, dass man im Waldecker Land eine Separation, ähnlich wie auf der Krim durchführen möchte. Patriotische Kräfte aus dem ehemaligen Fürstentum Waldeck bereiten eine Abspaltung von Hessen vor.
Angedacht ist die Loslösung von den „blinden Hessen“, da diese Mischpokenpolitik aus Wiesbaden zu einer fatalen wirtschaftlichen Entwicklung im Fürstentum führt. Es wird vermutet, dass eine Volksbefragung noch in diesem Jahr durchgeführt wird, um den demokratischen Weg zu ebnen. 


Leider war aus dem Mund des Landrates Dr. Reinhard Kubat diesbezüglich nichts zu erfahren. Der dürfte z.Zt. auch erhebliche Probleme mit der vom Waldecker Tagblatt durchgeführten Beliebtheitsumfrage bezüglich seines Vorgängers haben. Der ehemalige Landrat Helmut Eichenlaub plant, ähnlich wie sein französischer Kollege Sarkozy sein politisches Comeback. Er ist offensichtlich an der Separationsbewegung „Fürstentum Waldeck 2.0“ beteiligt. In seiner bisher straffreien Ruhestandsfreizeit hatte er unter anderem auch Kontakte zu EU-Kommissar Jean Claude Junkers aufgenommen und sich das Prinzip der Steueroase Luxenburg erklären lassen. Seine guten Kontakte zur Sparkasse Waldeck-Frankenberg ebnen zudem den Weg, dass Großkonzerne dezent ihre Gewinne im Fürstentum Waldeck verschwinden lassen können. An eine eigene Währung wird noch nicht gedacht, es soll dem Beispiel Andorra, Luxenburg gefolgt werden.


Das Jahr 2015 dürfte also für die Waldecker stürmisch werden. Wir werden Sie, liebe Leser auch weiterhin seriös informieren.
Das Waldecker Tagblatt ist UNABHÄNGIG und wird es auch weiterhin bleiben!

Wir distanzieren uns ausdrücklich von „Gekauften Journalisten“ und machen nicht bei systemgesteuerter Presseberichterstattung mit, wie die „Heimat- und Lokalzeitungen“ des Fürstentums.
Heimattreu, wehrhaft und unabhängig.

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Letzte Änderung am Dienstag, 06 Januar 2015 17:03

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