Sonntag, 01 Februar 2015 00:00

BUND: Tiere nicht militarisieren Empfehlung

geschrieben von  Seudo Nühm
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Der Wolf wird ausgemustert Der Wolf wird ausgemustert Foto: Waldecker Tagblatt

BERLIN/BONN. (wat) Der BUND möchte die Prädatoren aus der Bundeswehrsprache verbannen. Das BMVg sieht derzeit wenig Spielraum.

Zwischen Pegida-Demos, Terrorwarnung, Vorratsdatenspeicherung und Alexis Tsipras aus Griechenland, müssen sich die Bundestagsabgeordneten in Berlin in dieser Woche auch mit dem wichtigen Thema "Namensgebung in der Bundeswehr" auseinandersetzen. Die "Grünen" und "Die Linken" haben einen Antrag mit dem Thema "Prädatoren in der Bundeswehr" eingebracht. Auch dem BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz in Deutschland) ist die aggressive Wortwahl wie Wolf, Wiesel, Leopard, Marder, Puma, Fuchs, Enok, Dingo, Fennek und Milan, um nur einige zu nennen,  ein Dorn im Auge.

Das BMVg weist in diesem Zusammenhang auf die Ausmusterung von Iltis, Gepard und Tiger hin, die seit 1945 stufenweise aus der Wehrmacht, bzw. aus der Bundeswehr entfernt wurden.  Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen betonte im Bundestag, dass man bereits beim neuen Transportflugzeug A 400 M auf markige Worte verzichtet habe. Anfänglich war die Bezeichnung "Adler"  für den A 400 M im Gespräch. Des weiteren wird nach Angaben des Bundesministeriums für Verteidigung (BMVg)  der Wolf in Kürze ausgemustert. Weitere Namensänderungen werden in der anstehenden Heeresstrukturreform 175,  vorerst keine Anwendung finden, bestätigte das BMVg auf Nachfrage von waldecker-tagblatt.de.

Die Stiftung für Tierschutz  "Vier Pfoten" in Hamburg und die Tierschutzorganisation "PeTa", haben bereits mit massiven Demonstrationen gegen die Militarisierung von Tieren gedroht. Der "BUND" wird sich ebenfalls an verschiedenen Kundgebungen beteiligen und Öffentlichkeitsarbeit betreiben.

Die Partei  "Die Linke" hat bereits eine Liste mit Namen an das BMVg geschickt. So soll der Leopard 2 in Zukunft "Karl-Liebknecht" heißen und der ABC-Spürpanzer Fuchs in "Held der Arbeit" umbenannt werden. Die Partei "Bündnis 90/Die Grünen" favorisieren dagegen orientalische Namen, da bereits jetzt die wenigen noch einsatzfähigen Fahrzeuge und Panzer an die Türkei oder den Irak verschenkt werden.

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Letzte Änderung am Dienstag, 03 Februar 2015 11:59

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