Samstag, 31 Januar 2015 00:00

Vater aus Nordhessen rettet ungeborenes Kind Empfehlung

geschrieben von  Seudo Nühm
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Für werdende Väter interessant: Die Rückseite einer Zigarettenschachtel Für werdende Väter interessant: Die Rückseite einer Zigarettenschachtel Foto: Waldecker Tagblatt

NORDHESSEN. (wat) Ein werdender Vater aus Nordhessen hat wahrscheinlich sein Kind vor dem sicheren Tod bewahrt.

Zum ersten Mal in seinem Leben hat Kevin Glück das Gefühl, etwas richtig gemacht zu haben. Der 26-jährige Familienvater von sieben Kindern ist leidenschaftlicher Raucher oder besser gesagt, war leidenschaftlicher Raucher. Seit Gestern packt Kevin Glück keine Zigaretten mehr an. Der ungelernte Zeitarbeiter aus Bad Arolsen konsumierte in der Vergangenheit ca. drei Schachteln West am Tag. "Kurzatmigkeit, Bluthochdruck und absoluter Geldmangel, waren bei uns zwar an der Tagesordnung, aber kein wirklicher Grund, mit dem Rauchen aufzuhören", bestätigte auch die Frau des 26-Jährigen unserer Redaktion und fügte hinzu: "Um einen besseren Überblick über die Ausgaben zu haben, wurden die Zigaretten nicht einmal am Tag gekauft, sondern immer am ersten Wochenende im Monat beim Familieneinkauf. "Rund 1000 Euro im Monat sind für Rauchwaren draufgegangen", so Chantalle Glück, die derzeit ihr achtes Kind erwartet, im achten Monat schwanger ist und ebenfalls so häufig zur Zigarette greift wie ihr Mann.

 

Beim letzten Einkauf bei Rewe ist es dann passiert: "Die sonst so freundliche Verkäuferin an der Kasse ist meinen Mann verbal ziemlich heftig angegangen und hat ihn gefragt, ob er sich denn bewusst ist, was Rauchen, gerade als werdender Vater für das ungeborene Kind bedeuten kann", so Chantalle Glück und bestätigt, dass die Verkäuferin ihrem Mann die Rückseite der Zigarettenpackung vor Augen gehalten habe und danach auf unsere Kinder gezeigt hat, mit der Bemerkung: "Wollen sie, dass ihr achtes Kind genauso aussieht Herr Glück"? Als Entschuldigung für sein Fehlverhalten räumte Kevin Glück gegenüber der Verkäuferin ein, dass er bis jetzt nur die Vorderseite der Zigarettenschachteln durchgelesen habe und mit dem Satz "Rauchen fügt Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu", eigentlich nichts anzufangen gewusst habe.

 

Zuhause angekommen hat sich Vater Glück sofort von den neu gekauften 180 Schachteln West getrennt und 90 davon in den Vorgarten in den Schnee geworfen. "Die andere Hälfte will meine Frau noch verqualmen, bevor das achte Kind zur Welt kommt", freut sich der Nichtraucher und hofft, das wenigstens das achte Kind ohne Wasserkopf, Hammerzeh oder Kleinwuchs zur Welt kommt.

Auch für Chantalle Glück steht fest: "Sobald der Kleine mit dem Stillen durch ist, höre ich auch zu Rauchen auf, auch wenn unsere Familienplanung abgeschlossen ist", so die werdende Mutter.   

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Letzte Änderung am Mittwoch, 04 Februar 2015 13:54

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