Sonntag, 08 Februar 2015 00:00

Neues aus Korbach: Vergnügungsviertel in der Korbacher Spalte? Empfehlung

geschrieben von  Anton Rednig
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Die Kreis, Kreisel- und Hansestadt sucht Antworten Die Kreis, Kreisel- und Hansestadt sucht Antworten Foto: Waldecker Tagblatt

KORBACH. (wat) Das Neueste aus Korbach in Kurzform.

 

Korbach muss noch attraktiver werden
Wie schaffen wir es unsere Stadt in die Schlagzeilen zu holen? Das haben sich die Stadtverordneten der Kreisstadt Korbach überlegt. Wie schaffen wir es, das Korbach in die Hauptnachrichten der Fernsehprogramme kommt wie Dresden? Unsere neue Kirchenorgel in der Kilianskirche ist mindesten genauso gut, wie die in der Frauenkirche. Wir haben zwar nicht einen so großen Fluss wie die Elbe, aber die Kuhbach ist auch nicht zu verachten.



Vorschlag der Grünen löste schallendes Gelächter aus
Wir können doch wie früher an der Kuhbach die Kühe grasen lassen, so der Vorschlag von Stadtverordnetenvorsitzender Heike Kramer (Grüne), die erst kürzlich Dr. Peter Koswig zum Jahreswechsel abgelöst hatte. „Ob Sie den Kühen dann Windeln anlegen wolle“ lautete ein wohl nicht ganz ernstgemeinter Vorschlag von Bernd Richter-Schluckebier (FDP)? „Wir können die Gäste ja nicht zwischen der Kuhscheiße rumlaufen lassen?“



Demo im Korbacher Loch muss imposanter werden
Die Stadt Korbach sollte Gegendemonstrationen aktivieren, ähnlich dem Beispiel des Freistaates Sachsen. Dieser zahlte 10 Euro an Gegendemonstranten gegen die PEGIDA-Demonstrationen. Dies ist zumindest den meisten Lesern des Waldecker Tagblattes hinlänglich bekannt. Korbach ist bisher von WAGIDA (Waldecker Aktivisten Gegen Idiotisierung Des Abendlandes) von Demonstrationen verschont geblieben. Einzige Demo war mit ca. 250 Menschen am 14.01.2015 am Berndorfer Tor (Korbacher Loch) für ein „tolerantes und weltoffenes Korbach“.



Vergnügungsviertel in der Korbacher Spalte?
Wir müssen einfach Gegendemonstranten bei der nächsten Demo für ein tolerantes und versoffenes Korbach aktivieren. Eine Möglichkeit wäre, dass Gegen-Demonstranten fordern, dass Korbach für Toleranz wirbt aber kein eigenes Vergnügungsviertel wie z.B. St. Pauli in Hamburg hat.
Weltoffen wäre Korbach, wenn Prostituierte aus aller Welt angeworben würden. Schließlich ist die Hansestadt ein international ausgerichteter Industriestandort. Die „Korbacher Spalte“ wäre ein hervorragender Standort
„Der Stadtsäckel ist leer“, so Bürgermeister Klaus Friedrich, „für so was ist nun wirklich kein Geld da.“ Hier kann höchstens die Korbacher Hanse finanziell aushelfen. Schließlich haben die Kaufleute am meisten davon. Dr. Marc Müllenhof (CDU) will sich demnächst mit dem Hansevorsitzenden Jürgen Tent ins Benehmen setzen, um die finanziellen Strukturen zu schaffen.



Pläne für eigenen Hafen in der Hansestadt
Wie dem Waldecker Tagblatt auch bekannt wurde, ist unter Architekten ausschließlich aus dem Fürstentum Waldeck ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben worden. Die Stadt Korbach plant für das Einkaufszentrum am Kuhbach einen Binnenhafen. Die Kuhbach müsse nur entsprechend verbreitert werden, da die Kuhbach nicht durchgängig schiffbar ist. Ähnlich einem Sackbahnhof müssen die Schiffe dann wieder in die Richtung zurückkehren aus der sie gekommen sind. Die Frankenberger Architektenvereinigung „Ederauen“ hat die einseitige Ausschreibung scharf kritisiert, „die Waldecker bevorzugen wieder nur ihren eigenen Klüngel“, schließlich sind wir ein Landkreis Waldeck-Frankenberg.


Liebe Leser, da die Finanzierung von Gegendemonstrationen noch nicht feststeht, sehen Sie bitte von Anfragen gegenüber der Stadt Korbach ab. Entgegen anderslautenden Meldungen der etablierten „Märchenpresse“ sind vorerst keine Demonstrationen geplant, daher werden auch keine Gegen-Demonstranten benötigt. Wir halten Sie selbstverständlich auf dem Laufenden.


Ihr Waldecker Tagblatt, immer anders, immer besser.

Quelle: Anton Rednig

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Letzte Änderung am Sonntag, 08 Februar 2015 08:37

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