Mittwoch, 18 Februar 2015 00:00

Waldeck: Rathaussturm, Feldmann und die Ziegensteuer Empfehlung

geschrieben von  Anton Rednig
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Am Aschermittwoch ist alles vorbei Am Aschermittwoch ist alles vorbei Banner: Waldecker Tagblatt

WALDECK. (wat). Vom Karneval in Waldeck berichtet unser Redakteur Anton Rednig. Auch sonst hat sich in der Ziegenstadt so einigens getan.

                                   

Sachsenhäuser Bürgermeister wacht plötzlich Rosenmontag beim Rathausssturm auf

Stefan Schaller, Präsident des Waldecker Karnevalvereins MGV-TSV Waldeck hat den vor sich hindösenden Sachsenhäuser Bürgermeister Jörg Feldmann mit gewaltigem Radau aus dem Rathaus gelockt. Die Beiden gaben sich wieder beim alljährlichen Rathaussturm ein köstliches Rededuell, welches Schaller ganz klar mit 25 zu 19 Punkten für sich entschied.

 



In Sachsenhausen gehen seit Feldmanns Amtszeit die Lichter aus


Unter anderem wurde das Kneipensterben in Sachsenhausen angeprangert, welches sich seit längerem in der Regierungshauptstadt der Großgemeinde Waldeck ausbreitet. Präsident Schaller machte klar, dass mit diesem Siechtum endlich Schluss gemacht werden muss. Für immer mehr Sachsenhäuser ist es kein Thema und sie weichen nach Waldeck zum Essen und Biertrinken aus.
Man fühlt sich durch die in Horden auftretenden Sachsenhäuser in Waldeck zunehmend gestört. Zumal viele von Ihnen laut grölend durch Waldeck ziehen, wenn sie nachts nach Sachsenhausen zurücklaufen müssen.

 



Kein Asyl für Sachsenhäuser – Passierscheine möglich


Wie das Waldecker Tagblatt aus gut unterrichteten Kreisen hörte, planen die Waldecker allerdings die Einführung von Passierscheinen für die Bergstadt. Speziell die Sachsenhäuser machen sich in der letzten Zeit in der Gaststätte Athen (Kein Thema) breit und nehmen den Eingeborenen den Platz weg.
Christos der Wirt hat bereits angekündigt, dass er künftig seine Gewerbesteuer ganz in Griechenland entrichten wird, um seine Landsleute zu unterstützen. Außerdem besteht ein wesentlich niedriger Hebesatz in Griechenland. Ansonsten wäre das mit dem „Ouzo auf´s Haus“ in Gefahr. Gerade die Sachsenhäuser vertragen das griechische Essen oft nicht und klagen nach dem sie sich die Kötze vollgehauen haben über Unwohlsein. Da es für Wirt Christos „kein Thema“ ist und zu seiner abendländischen Kultur gehört, verabreicht er Ouzo in ausreichender Menge, bis das Klagen ein Ende hat. Dies ist wohl bei den Sachsenhäusern ein schwieriges Unterfangen, da sich danach oft weitere Unverträglichkeiten einstellen.

 



„Kein Thema“: Ouzo hat heilende Wirkung


Seit dem Gastwirt Christos Dumu von der Waldecker Stadt-Apothekerin Ulrike Joachim die heilende Wirkung von Ouzo bescheinigt wurde und er grundsätzlich seinen Gästen nach dem Essen einen oder auch zwei Ouzo ausgibt, hat er die Bude voll. Viele seiner Gäste sind von der heilenden Wirkung stark überzeugt. Wie das Waldecker Tagblatt von Einheimischen erfuhr, beobachtet man, dass beim „Griechen“ mehr los ist, als bei der Hausarztpraxis von Fritzsche & Hain.
Offensichtlich sind die Waldecker nicht nur durch die heilklimatischen Bedingungen (Waldeck ist Luftkurort) begünstigt, auch das Verabreichen von Ouzo scheint eine exzellente Gesundheitsvorsorge zu sein.

 



Neueste Nachrichten aus dem Rathaus – 500 € Ziegensteuer geplant


Von Bürgermeister Jörg Feldmann konnten wir am Rosenmontag durch unseren verdeckt arbeitenden Informanten des Waldecker Tagblattes weitere Informationen erfahren. „Feldmann“ sei stinksauer das die Waldecker ihm immer wieder in die Parade fahren und das nicht nur in der Karnevalszeit.
Die Forderung der Waldecker Gastronomieunternehmen, die touristische Arbeit wieder an die Hände der Edersee-Touristic zu legen kostet viel Geld. „Ich werde einfach für Waldeck eine Ziegensteuer festlegen“ so seine unverblümte Aussage.
Anmerkung der Redaktion: Die Waldecker bezeichnen sich selbst als Waldecker Bergziegen. Eine Besteuerung hätte demzufolge eine fatale Auswirkung für die Waldecker selbst.
Bei einer Prokopfsteuer von 500 € dürfte den Waldeckern das Lachen vergehen. 

 



Ab ins Terrorcamp, Schluss mit lustig, Heimatschutz ist angesagt


Auf die Frage, wie er die Forderungen des Landrates zum Aufbau einer Heimatschutztruppe für das Fürstentum Waldeck erfüllen werde, äußerte sich Feldmann ebenfalls ganz locker.
Die „Waldecker Böllerschützen“ werden zur Ausbildung in ein Terrorcamp nach Rhoden geschickt. Dort findet am 06.06.2015 im Rahmen des diesjährigen Kanonenmanövers der gesamten Waldecker Kanonengruppen ein Manöver statt. Er hat schon Kontakt aufgenommen mit den Rhodener Schützen und diese haben ihm zugesagt, dass die Waldecker Böllerschützen im Rahmen einer Wehrübung für eine Woche nach Rhoden beordert und umfassend ausgebildet werden.
Stefan Ginder, Vorsitzender der Schützengesellschaft von 1749 Waldeck e.V., war vollkommen überrascht und schockiert. „Wir haben noch nicht einmal einen Einberufungsbescheid für eine Wehrübung erhalten“.
Feldmann hat ebenfalls die Zusage von dem Sachsenhäuser Schützenkönig Helmut Valentin, dass die Schützengesellschaft 1604 Sachsenhausen e.V. eine Mannschaft von 30 Mann stellt.
Die Sachsenhäuser Holzfreunde werden ebenfalls in einer Stärke von 20 Mann eine Pioniereinheit aufstellen. Ortsvorsteher Jürgen Vollbracht hat die Auswahl hierfür schon getroffen.
Und den Rest gleichen wir mit Waldeckern aus, die sind dann sozusagen das Kanonenfutter. Nach Karneval ist mit denen ja sowieso das ganze Jahre über nichts anzufangen.

Der Aschermittwoch 2015 dürfte für die Bürger der Bergstadt Waldeck eine ernüchternde Wirklichkeit darstellen. Ob Feldmann sich nach diesen Ankündigungen als Bürgermeister halten kann, wird sich ausweisen?

Das Waldecker Tagblatt wird sie, liebe Leser auf dem Laufenden halten. Zumal die Waldecker Allgemeine die Berichterstattung einstellen wird, bleiben wir für sie ein zuverlässiger Garant für eine objektive Berichterstattung gegenüber der verbliebenen Märchenpresse.

Heimattreu, wehrhaft, unabhängig.

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Letzte Änderung am Mittwoch, 18 Februar 2015 08:53

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