Montag, 09 März 2015 00:00

Gewalt gegen Frauen: Jüngster Täter gerade mal zwei Wochen alt Empfehlung

geschrieben von  Seudo Nühm
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Abscheulich:  Böser Benjamin beißt sich fest Abscheulich: Böser Benjamin beißt sich fest Symbolbild: 123RF

WALDECK-FRANKENBERG. Eine Mutter aus dem Altkreis Waldeck wurde Opfer von sexueller, körperlicher und psychischer Gewalt.

Wenn man sich den gerade einmal zwei Monate alten Benjamin Eisenherz in seinem Himmelbettchen auf einem Erinnerungsfoto anschaut, könnte man meinen, das der Junge keinem ein Haar krümmen kann. "Weit gefehlt", erzählt die 25-jährige Mutter aus Herzhausen am Edersee unserer Redaktion und bestätigt die Anzeige gegen ihren Sohn: "Schon bei der Geburt hat mich der Benjamin 19 Stunden im Kindbett, bei fürchterlichsten Wehen vor Schmerzen aufschreien lassen". Das bestätigte auf Nachfrage von waldecker-tagblatt.de auch die Hebamme, die den kleinen Benjamin seit seiner Geburt kennt: "Der Satan hat gleich nach der Geburt angefangen zu schreien, ich habe ihm noch sieben oder acht kleine Klapse auf den Po gegeben, aber da hat er erst richtig angefangen mit der Bölkerei", so die liebevolle Hebamme.

 

Ihr weiteres Martyrium beschreibt Mutter Elenora Eisenherz so: "Alle zwei Stunden hat der Bengel geschrien und das ausgerechnet Nachts, wenn ich schlafen wollte. Am Tag, wenn mein Mann oder Besuch da war, hat sich das kleine Scheusal als liebevoller Benjamin dargestellt und fleißig seine Milupa-Milch aus dem Fläschchen getrunken um danach friedlich einzuschlummern", so die Mutter des süßen Benjamin Eisenherz. Nach Angaben des Vaters von Benjamin E. ist die Sache eskaliert, als sich sein Sohn und die Mutter auf der Couch zum Nachmittagsschlaf hingelegt hatten und der Vater etwas früher von der Arbeit nach Hause kam. "Meine Frau muss wohl gerade eingeschlafen sein, da hat sich der kleine Lüstling über ihren Busen hergemacht und war am rumsaugen", beschreibt Vater Michael Eisbeherz die ekelhafte und peinliche Situation, in die ihn sein erst zwei Wochen alter Sohn gebracht hatte. "Ich habe lauthals geschrien: Was - ist - das - denn...????, habe den Jungen von meiner Frau runtergerissen und in sein Ställchen gesperrt. Der Griff zum Telefonhörer, die 110 wählen und das Stichwort -Sexueller Übergriff- nennen  waren eins", erinnert sich Vater Michael noch ganz genau an die schreckliche Zeit. "Kurze Zeit später stand die Polizei bei uns und hat den Jungen auf das Revier mitgenommen. "Morgen müssen wir ebenfalls zur Polizeidienststelle um unsere Aussagen zu unterschreiben, eigentlich möchte ich den Bastard gar nicht mehr sehen", so die enttäuschte Mutter von Benjamin. Auch für Michael Eisenherz  ist die Erfahrung mit der Vaterschaft nach eigenen Angaben nicht nachahmenswert.

 

Die Polizei bestätigte, dass sich Übergriffe von Kindern auf Eltern in jüngster Zeit häufen: "Die Opfer werden immer älter und die Täter immer jünger".  So hat letzte Woche im Edeka-Markt in Sachsenhausen ein dreijähriger Junge die eigene Mutter getreten und geschlagen, nur weil sie ihm kein Ü-Ei gekauft habe. "Dabei hat er geschrien wie ein Zahnebrecher und sich am Boden liegend auf den Rücken geschmissen", beschreibt uns der Beamte die neuen Methoden der psychologischen Kriegsführung von U 4- Jährigen. Was aus dem kleinen Benjamin Eisenherz wird, darüber durften die Beamten dem Waldecker Tagblatt keine Auskunft geben. Erst einmal kümmert sich das Jugendamt um den 360 Stunden alten Jungen.

Foto: 123RF

Letzte Änderung am Montag, 09 März 2015 13:51

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