Sonntag, 29 März 2015 00:00

Diemelsee: Familie Biber nicht zu stoppen Empfehlung

geschrieben von 
Artikel bewerten
(18 Stimmen)
Die Biber am Diemelsee haben Hunger Die Biber am Diemelsee haben Hunger Foto: Waldecker Tagblatt

DIEMELSEE. (wat) Die  Jagd auf den Biber spaltet die Bevölkerung.

Während die Bauern den Volksaufstand am Diemelsee proben und mit Gift, Tellereisen und permanenter Güllebesprenkelung auf die Uferbereiche des Sees und der Wiesen den Angriff auf den Riesennager wagen, hält sich die Gemeinde Diemelsee mit Äußerungen dezent zurück. Kein Grußwort des Bürgermeisters aus dem Rathaus an den Biber ist zu vernehmen und auch die Touristikzentrale scheint an einer neuen Attraktion mit dem Biber kein Interesse zu haben. Ganz im Gegenteil, wenn man sich die Aktivitäten am Diemelsee anschaut, könnte man den Endruck gewinnen, dass sich Biber, Wasser-Schiffahrtsamt (WSA) und die Forstämter beim Fällen der Bäume und Sträucher einen Wettstreit liefern. Das eine Lager, weil es Hunger hat, das Andere, weil man hofft, dass der Biber von allein abtaucht und aus dem Diemelsee verschwindet, wenn das Futterangebot nicht mehr ausreicht. Allein die Naturschützer und Jäger drängen auf den Erhalt des größten europäischen Nagers und fordern das WSA auf, den Wasserstand im Diemelsee nicht abzulassen. Derzeit bauen die Biber die erste Burg am Diemelsee und das Biberpaar könnte just im Mai zwei bis vier Junge zur Welt bringen.

Das Waldecker Tagblatt meint: Herzlich willkommen am Diemelsee!

Letzte Änderung am Sonntag, 29 März 2015 17:02

Schreibe einen Kommentar

Achten Sie darauf, die erforderlichen Informationen einzugeben (mit Stern * gekennzeichnet).
HTML-Code ist nicht erlaubt.