Samstag, 27 Juni 2015 00:00

Schildbürgerstreich: Hürdenlauf für Mutter mit Kindern Empfehlung

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In der Raiffeisenstraße in Korbach liegen Steinbrocken auf dem Gehweg In der Raiffeisenstraße in Korbach liegen Steinbrocken auf dem Gehweg Foto: Waldecker Tagblatt

KORBACH. (wat) Einer Mutter mit Kindern wird seit einigen Wochen jede Menge Steine in den Weg gelegt.

Der morgendliche  Gang von der Raiffeisenstraße zum Kindergarten in der Weizackerstraße, wird für Naruska Bisamatai (36) zur täglichen Tortour. Der Mutter von acht Kindern werden seit Wochen tonnenschwere Steinbrocken auf den Gehweg gelegt, die nur schwer zu erklimmen sind. In der Tat ist der Gehweg mit dem Gebotsschild für Sonderwege mit der Bezeichnung "239 Fußgänger", mehr schlecht als recht  zu bewältigen. "Wir haben uns schon vom La-Le-Lu Abenteuerland Helme, Brust-  und Hüftgurte ausgeliehen um den Hindernisparcours unbeschadet überstehen zu können", berichtete die 36-Jährige gegenüber dem Waldecker Tagblatt.  Der linke Gehweg ist ebenfalls nicht begehbar, da die Stadt Korbach in regelmäßigen Abständen Geschwindigkeitskontrollen durchführt.

 

Dass die Stein-Aktion aus dem Korbacher Rathaus gesteuert wird, kann sich die junge Mutter beim besten Willen nicht vorstellen: "Wer sollte auf so eine Idee kommen, da sitzen doch hochbezahlte und intelligente Mitarbeiter im Rathaus an der Stechbahn", so Naruska Bisamatai. Eine schriftliche Anfrage von waldecker-tagblatt.de an die  Stadtverwaltung der Hansestadt Korbach, um den Sachverhalt für Naruska Bisamatai verständlich zu machen, blieb bis zum jetzigen Zeitpunkt unbeantwortet. So könnte sich die Vermutung der achtfachen Mutter doch bestätigen: Es sind Schildbürger, die ihr Unwesen in der Hanse, Kreis,- und Kreiselstadt Korbach treiben.

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Letzte Änderung am Sonntag, 28 Juni 2015 08:53

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