Dienstag, 07 Juli 2015 00:00

Jeder Kehrt vor seiner Tür: Böser Ortsvorsteher überprüft Besen Empfehlung

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Jeder Besen wird auf das Abnutzungsverhalten überprüft Jeder Besen wird auf das Abnutzungsverhalten überprüft Foto: Waldecker Tagblatt

FLECHTDORF. (wat) Ein böser Ortsvortseher hat sich neue Gemeinheiten ausgedacht, um den Diemelseer Ortsteil noch sauberer zu machen.

Orstvorsteher Walter Rohde aus dem beschaulichen Ort Flechtdorf hat sich neue Gemeinheiten ausgedacht, um den Ort noch sauberer zu machen. In einem Brandbrief an sämtliche Flechtdorfer Haushalte, kündigte der Ortsvorsteher an: "Jeder kehrt vor seiner Tür". Tatsächlich müssen die Anwohner nicht nur jeden Samstag wie gewohnt die Straße kehren, zusätzlich zum Kehrdienst wird an jedem 1. Samstag des Monats ein Besenappell durchgeführt. Ortsvorsteher Rohde sagte dem Waldecker Tagblatt: "Wir wollen noch mehr Ordnung und Sauberkeit in unserem Dorf haben. Dazu wird ab sofort die Borstenlänge der Besen mit einem Zollstock gemessen. Die Abnutzung der Borsten bei richtiger Anwendung, also kurze schnelle Armbewegungen bei schrittweise flinker Fortbewegung der Beine, muss bei 3 cm im Monat liegen". Der Stabsfeldwebel i. R. und amtierende Ortsvorsteher weist darauf hin, dass er jeden Trick durchschaut und auf´s Härteste bestraft. "Es soll ja keiner glauben, ich sehe nicht, dass mit der Schleifmaschine nachgeholfen wurde". Die Flechtdorfer Bevölkerung wurde gestern mit einheitlichen Besen ausgestattet und die Besen wie bei der Bundeswehr in eine Matausgabeliste eingetragen. Die Kosten dafür musste jeder Haushalt selbst übernehmen.

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Letzte Änderung am Mittwoch, 08 Juli 2015 13:25

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