Mittwoch, 08 Juli 2015 00:00

Zum Artikel über den Bösen Ortsvorsteher erhielten wir folgendes Gedicht aus Brilon Empfehlung

geschrieben von  Wolfgang Andreas
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Kloster und Kirche von Flechtdorf Kloster und Kirche von Flechtdorf Foto: Waldecker Tagblatt

DIEMELSEE/BRILON. (wat) Der böse Ortsvorsteher aus Flechtdorf hat auch im Nachbarkreis für Unbehagen gesorgt.

Wolfgang Andreas aus Brilon hat  zum Artikel "Jeder kehrt vor seiner Tür..." ein Gedicht verfasst, dass wir unseren Lesern von waldecker-tagblatt.de nicht vorenthalten möchten. 

Herzlichen Dank dafür, Wolfgang Andreas.

 

Erst dachte ich, es wär´ April,

Denn Flechtdorf´s Besen für den Müll,

So scheint´s dem Leser unbedacht,

Blöd, was so´n Bürgermeister macht.

Doch bald regt sich ein Widerspruch,

Weil Dreck verbreitet auch Geruch

Und eh ein Bürgermeister fordert

Zu kehren vor der Tür und ordert

´nen Haufen Besen für die Leute,

Da hatten Müllmanns reiche Beute.

Denn Flechtdorf , das hat Tradition;

Ist uralt mit dem Westwerk schon!

Zwei Türme aus roman´scher Zeit,

So manchen Kunstfreund hoch erfreu´n.

Vor 1000 Jahren Hochkultur.

Ist davon heute noch ´ne Spur?

Oft war ich dort und dachte mir:

Was für ein Schatz das Dörflein hier

Beherbergt, doch im weiten Land

Ist Flechtdorf häufig unbekannt.

Vielleicht, die Besen werden´s richten,

Dann kommen Dichter auch zum Dichten...

 

Da fällt mir ein, ein Goethesatz:

„Was du ererbt von deinen Vätern hast,

Erwirb es, um es zu besitzen,“

Doch dies gelingt nur über´s Schwitzen!

(Wolfgang Andreas, Brilon)

 

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Letzte Änderung am Mittwoch, 08 Juli 2015 13:36

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