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Dienstag, 04 August 2015 00:00

Das Schweigen der Lämmer - Schwarze Schafe an Vertreibung des Wolfes schuld? Empfehlung

geschrieben von  Seudo Nühm
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Vom Timberwolf fehlt jede Spur Vom Timberwolf fehlt jede Spur Foto: Wikipedia/CCBY-SA 3.0 Eigenes Werk von Quartl

EDERTAL-GELLERSHAUSEN. (wat) Fast sah es so aus, als würde der Wolf in das Waldecker Land zurückkehren.

Vermutlich haben 16 schwarze Schafe einen Wolf in der Gemarkung Gellershausen zu Tode gehetzt. Das Drama ereignete sich bereits am Sonntag am "Tannendriesch", im dunklen Wald des Edertals. Blutspuren am Gatterzaun oder im Gehege wurden laut Polizeiangaben nicht gefunden, es muss also davon ausgegangen werden, das nicht der Wolf in das Gehege eingebrochen ist, sondern die Schafe den Zaun heruntergetreten und die arme Kreatur verfolgt haben.  Der Besitzer der jungen Schafe muss nun mit einer Anzeige rechnen, da Wölfe als besonders schützenswert gelten. Selbst die Waldeckische Jägerschaft ist sensibilisiert und hofft inständig, das die Wiederansiedlung der Wölfe zwischen Eder, Diemel und Twiste gelingt.

 

Nach Angaben eines NABU-Sprechers haben die 16 Schafe beim Anblick des Wolfes das Gatter eingerissen und spontan die Verfolgung des Neuansiedlers aufgenommen. "Das heutige Schaf hat die natürliche Angst vor dem Wolf seit Jahrhunderten verloren", so ein Wolfsaktivist gegenüber dem Waldecker Tagblatt und ergänzt,: "Bei 16 Schafen hat der Wolf keine Chance zu entkommen, haben die Schafe erst einmal die Fährte des Flüchtigen mit lautem Blöken aufgenommen, gibt es kein Entrinnen mehr", spricht der Aktivist das aus, was viele Menschen denken, aber keiner wahr haben möchte.

 

Angeblich wurden in der Vergangenheit immer mal wieder Wolfssichtungen im Waldecker Land gemeldet, ein Beweis wurde allerdings nie erbracht. In diesem speziellen Fall soll es sich um einen schwarzen Wolf handeln, wie die HNA in ihrer Montagsausgabe  berichtet. Andere Quellen sprechen von 16 Flüchtlingen aus Somalia, die lediglich ein Schaf aus dem Gatter entwendet hätten. Aus dem rechten Zentrum treten Mutmaßungen zutage, in denen ein Somalier mit 16 Schafen unter dem Arm das Weite gesucht hat. Fakt ist: Die 16 schwarzen Lämmer sind verschwunden, der schwarze Wolf ebenfalls und auch die Somalier wurden nicht wieder gesehen.

Bleibt zu hoffen, dass die Suche nach den verschwundenen Individuen bald eingestellt wird und das Waldecker Land  wieder zur Ruhe kommt.

Beobachtungen von Wölfen sollten jedoch umgehend gemeldet werden. Dazu hat das hessische Umweltministerium die Wolfshotline Tel. 0611/815-3999 eingerichtet. Sichtungen sind auch per Mail möglich an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Foto: Foto: Wikipedia/CCBY-SA 3.0 Eigenes Werk von Quartl

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Letzte Änderung am Mittwoch, 26 August 2015 12:47