Freitag, 28 August 2015 00:00

Canna-Biss: Dalwigksthaler gründet Hanffirma hinter dem Haus Empfehlung

geschrieben von  Seudo Nühm
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Hinter der Brücke wird die Firma "Canna-Biss" gegründet Hinter der Brücke wird die Firma "Canna-Biss" gegründet Foto: Waldecker Tagblatt

DALWIGKSTHAL. (wat) Ein junger Mann aus einem Lichtenfelser Ortsteil züchtet Cannabis in seinem Garten und das ganze Dorf fiebert mit.

Er möchte noch einmal etwas ganz Großes schaffen und träumt von einer eigenen Hanf-Firma, mit der sich Geld verdienen lässt. Die Rede ist von Dennis Arm (Name von der Redaktion um 180° geändert), der in seinem Leben nicht viel an den Haken bekommen hat und dem zu oft, auch übel mitgespielt wurde. Dem gebürtigen Dalwigksthaler, der mit einem Kampfhund und seinem Freund in dem ehemals sehr gepflegten Anwesen wohnt, wurde sogar des Öfteren der Strom abgestellt, weil kein Geld da war um die Rechnungen zu begleichen. Das alte Wirtshaus an der Orke versank im Dornröschenschlaf, aus dem es nun zu erwachen scheint. Der "Power-Bauer", wie Dennis Arm liebevoll von der Ortsgemeinde genannt wird, geht mit seiner Firma "CANNA-BISS" in die Offensive: "Ich möchte endlich reich werden",  wird die Parole ausgerufen.

 

Dem Waldecker Tagblatt berichtet Dennis Arm, dass er in der Vergangenheit immer nur geschmollt habe, wenn der Postbote eigenmächtig Rechnungen in den Briefkasten gesteckt hat ohne darauf zu achten, dass der Briefkasten eigentlich nie geleert wurde. "Ich bin da aber selten aktiv geworden, weil ich erst dann aufgewacht bin, als der Postbote bereits seine Arbeit verrichtet hatte", so Dennis Arm.  Jetzt möchte der  Jungunternehmer sein eigener Herr werden. Mit dem guten Quellwasser aus der Orke, altem Schafmist aus den umliegenden Stallungen und der ganzen Kraft der Sonne, wird den Hanfpflänzchen ordentlich eingeheizt. "Das einzige was wir putzen, sind die Fenster im Gewächshaus", unterstreicht Dennis Arm sein Engagement als Bio-Unternehmer und fügt hinzu: "Die Hälfte der Ernte wird verkauft, der Rest ist für den Eigenbedarf". Als Hauptabnehmer kommt die Schule in Dalwigkstahl  in Betracht.

 

Die Dorfbewohner von Dalwigksthal fiebern indes mit und fragen sich, ob die Ernte das hält, was Dennis Arm verspricht. Erwin H. (89), ist sich da nicht ganz sicher: "Wer beim Arbeiten friert und beim Essen schwitzt, aus dem wird nichts", so der Weltkrieg II Veteran. Es gibt aber auch andere Stimmen in dem malerischen Örtchen an der Orke. Elfriede Z. (52) setzt auf Nachbarschaftshilfe und gießt die Hanfpflanzen regelmäßig, um den Unternehmenserfolg nicht zu gefährden. Auch der Pfarrer in der Kirche würdigte bereits mehrfach den "Power-Bauer" von der Kanzel herunter, für sein soziales Engagement, wird doch in Bälde ein anderer Duft die heiligen Räume der Kirche durchdringen.

 

Bei der Polizei in Korbach  hat der Cannabisbauer sein Vorhaben schon angemeldet und dafür einen Schulterklopfer vom Dienststellenleiter erhalten. "Die wollen mich besuchen, wenn die Sache reif ist", so ein überglücklicher Dennis Arm.

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Letzte Änderung am Mittwoch, 02 September 2015 08:12

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