Montag, 14 September 2015 00:00

Willkommenskultur in Korbach arg strapaziert - Holländer und Türken sauer Empfehlung

geschrieben von  Seudo Nühm
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Hat  noch mal richtig eingekauft: Türkin Sülemann Onsent Hat noch mal richtig eingekauft: Türkin Sülemann Onsent Foto: Waldecker Tagblatt

KORBACH. (wat) Die Willkommenskultur wird derzeit in Korbach auf eine harte Probe gestellt. "DIRK" macht Front gegen Flüchtlinge.

Weil immer mehr Flüchtlinge den "Rote-Kreuz-Laden" in der Korbacher Innenstadt aufsuchen, haben sich Holländer und Türken zu einer Interessengemeinschaft zusammen geschlossen. Die "DIRK" (Deutsche Interessengemeinschaft Rechter  Korbacher) möchte verhindern, dass Asyl- und Wirtschaftsflüchtlinge die lange Tradition des günstigen Einkaufens auf äußerst unsoziale Art und Weise untergraben.  Der 1. Vorsitzende Rim van Dubbeltje, der jedes Wochenende nach Korbach kommt um sich und seine Familie im Rote-Kreuz-Laden mit Klamotten günstig einzukleiden, zeigte sich gegenüber dem Waldecker Tagblatt sehr gereizt: "Seitdem sich die Syrer und Iraker in Korbach breit machen, sind die Preise im DRK-Laden regelrecht explodiert, auch das Angebot kann mit der Nachfrage kaum mithalten", so der Holländer. Nach Angaben des 1. Vorsitzenden sind die Preise für Jacken und Hosen im letzten Monat um durchschnittlich 5 % gestiegen. "Früher konnte man innerhalb von 15 Minuten nach Drücken der kostenlosen Brötchentaste das Auto vollladen und hat dafür höchstens 5 Euro im DRK-Geschäft bezahlt", so  Rim van Dubbeltje.

 

Damit ist jetzt Schluss, bestätigt auch die 23-jährige Türkin Sülemann Onsent in akzentfreiem Deutsch das Desaster im DRK-Laden. "Früher habe ich für ein T-Shirt einen Euro bezahlt oder für einen Hosenanzug maximal zwei Euro, da konnte man noch mal runterhandeln oder hat sich kostenlos ein Paar Schuhe in die Aldi-Tüte getan. Das ist vorbei, seitdem hier die Syrer ihr Unwesen treiben". In einer ersten Aktion möchte "DIRK" Flagge zeigen und selbstgemalte Plakate an die Schaufenster des DRK-Lädchens kleben. Der Schriftzug "Syrer kauft nicht im DRK-Laden" soll die ungeliebten Flüchtlinge sensibilisieren. "Wir müssen den Leuten klar machen, dass  wir in einer Wertegemeinschaft leben", so Sülemann Onsent gegenüber unserer Redaktion. Dass diese Aktionen allerdings ausreichen um die Flüchtlinge vom Kaufrausch abzuhalten, darf bezweifelt werden. Ob auch Deutsche  Bürger sich "DIRK" angeschlossen haben verneinte die 23-jährige Türkin: "Die müssen doch arbeiten oder helfen als ehrenamtliche Mitarbeiter in verschiedenen Organisationen, denen bleibt wenig Zeit für den Einkaufsbummel im Rote - Kreuz - Laden".

 

Die Korbacher Hanse hingegen begrüßt den Ausverkauf im DRK-Laden und hofft, dass wieder mehr Bürgerinnen und Bürger in heimischen Geschäften zu ordentlichen Preisen einkaufen.

Letzte Änderung am Dienstag, 15 September 2015 05:56

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