Dienstag, 29 September 2015 00:00

Vandalismus in der Raiffeisenstraße - Autos grundlos demoliert Empfehlung

geschrieben von 
Artikel bewerten
(10 Stimmen)
Rund 182 Autos wurden bestialisch zerstört Rund 182 Autos wurden bestialisch zerstört Foto: Waldecker Tagblatt

HANSESTADT KORBACH. (wat) Ganze 182 Autos wurden auf einem Parkplatz in der Raiffeisenstraße demoliert. Von den Tätern fehlt jede Spur.

Unbeobachtet von der Öffentlichkeit haben in der letzten Woche einer oder mehrere Täter einen bewachten Parkplatz in der Raiffeisenstraße aufgesucht und Autos demoliert. Ein Polizist, der in den frühen Morgenstunden den Tatort betrat, konnte über die Höhe der Schäden keine Auskunft geben, zutief saß der Schock auch bei dem Beamten. Nur soviel teilte der Polizeibeamte dem Waldecker Tagblatt fassungslos mit: "Die haben hier gewütet wie die Vandalen und sogar mehrere Autos übereinander gestellt".

 

Tatsächlich wurden bei einigen Autos die Fenster eingeschlagen, Tankdeckel herausgerissen, die Tanks geleert,  Räder abmontiert, die Motorhauben gewaltsam geöffnet oder auch Teile von Getrieben oder von Motoren herausgedreht und entwendet. Ein Gutachter eines Versicherungsunternehmens aus Usseln hat den Wert an den 182 Autos in den späten Nachmittagsstunden auf "Ramschniveau" herabgewürdigt. Eine genaue Schadenhöhe konnte aber auch dieser versierte Fachkundige nicht nennen: "Ich sage nur Totalschaden", so der Spezialist aus Usseln und fügte resigniert hinzu: "Die Nummerschilder haben die Diebe gleich mit entwendet, das macht die Arbeit für mich als Gutachter nicht leichter. Diejenigen, die über das Versicherungsbüro Iske in Usseln versichert sind, werden auf Kulanz entschädigt",  bestätigte auf Nachfrage Michael Iske, der das größte Versicherungsbüro in Nordhessen leitet.

 

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufklärung der Straftaten. Wer etwas Ungewöhnliches in der Raiffeisenstraße bemerkt hat, der möge sich bitte bei der Polizeidirektion Korbach, oder bei jeder anderen Polizeidienststelle melden. Derzeit arbeitet die Spurensicherung mit Hochdruck an der Sache: "Wir haben bereits rund 60.000 Fingerabdrücke gesichert, die gilt es nun auszuwerten", bestätigte ein Beamter dem Waldecker Tagblatt.

-Werbung-

Letzte Änderung am Dienstag, 29 September 2015 13:39

Schreibe einen Kommentar

Achten Sie darauf, die erforderlichen Informationen einzugeben (mit Stern * gekennzeichnet).
HTML-Code ist nicht erlaubt.