Mittwoch, 30 September 2015 00:00

Klagt die Gemeinde Diemelsee gegen VW? Empfehlung

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Diemelsee und Heringhausen durch VW-Diesel kontaminiert Diemelsee und Heringhausen durch VW-Diesel kontaminiert Foto: Waldecker Tagblatt

DIEMELSEE-HERINGHAUSEN. (wat) Die Dunstglocke über dem Diemelsee lässt nur eine Vermutung zu: Es gibt noch immer Volkswagen auf unseren Straßen.

Für Fahrzeugbesitzer von Dieselfahrzeugen der Automarke Volkswagen, wird es in den nächsten Tagen eng werden. Wie das Waldecker Tagblatt aus zuverlässiger Quelle erfahren hat, wird die Gemeinde Diemelsee aller Voraussicht ein Durchfahrverbot in Ortschaften mit mehr als 40 Bewohnern für Pkw´s der Marke VW verhängen um die lästigen Stinker von der Straße zu scheuchen. Bereits in den frühen Morgenstunden wurde in Heringhausen und über dem Diemelsee eine riesige CO² Wolke beobachtet, die sich erst nach intensiver Sonnenbestrahlung verflüchtigt hatte.

 

Ein Anwohner aus der Seestraße war außer sich vor Wut: "Rußpartikel so groß wie Schieferplatten und wir müssen die Suppe jetzt auslöffeln", beklagte sich der 66-Jährige zwischen vier Zügen aus seiner Zigarette über die Dieselfahrzeuge von VW, die den ganzen Ort verpesten, seit die Sache mit den Betrugsvorwürfen in der Presse stand. Auch Rosalinde Meckerbusch, eine alte Jungfer aus dem Tal in Heringhausen sieht besorgt in die Zukunft: "Ich habe heute Morgen die Hand vor Augen nicht mehr gesehen", beschrieb die 87-Jährige unserer Redaktion die trüben Aussichten auf einen angenehmen Lebensabend, mit freiem Blick auf den geliebten Diemelsee.

 

In Flechtdorf, einem Ortsteil von Diemelsee besteht seit gestern ein Verbot, das der ehrwürdige Ortsvortsher Walter Rohde im Alleingang beschlossen hat: "Seit 5:45 Uhr habe ich ein Verbot von dieselfahrenden Volkswagen verhängt um den Ort wieder sauber zu machen", so der gelernte Grenadier und Bundeswehrsoldat im Ruhestand. Dass sich zwei Passatfahrer mit ihren 2.0 Litermaschinen durch den Promillefluchtweg von Flechtdorf nach Benkhausen schleichen wollten, sei nur am Rande erwähnt. Rohde: "Die hatten Ihre VW-Logos abgeschraubt und gegen Logos von BMW und Opel ersetzt um mich arglistig zu täuschen", beschreibt der Stabsfeldwebel i.R. das Fehlverhalten der beiden Umweltfrevler, die nun gar kein Auto mehr besitzen, zumindest keines mehr was fährt. 

 

Nun soll die Gemeinde aktiv werden und gegen den VW-Konzern klagen. Das zumindest erwarten die Bürgerinnen und Bürger von Ihrem Bürgermeister. Vielleicht, so ein Mitarbeiter im Gemeindehaus, können wir ein paar Milliönchen für unsere klamme Gemeindekasse herausholen.

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Letzte Änderung am Donnerstag, 01 Oktober 2015 10:52

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