Freitag, 18 Dezember 2015 00:00

Mus Musculus: Die Grünen wollen die Fallenjagd verhindern Empfehlung

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Die Grünen preschen voran: Keine Mäuse mehr mit Speck fangen Die Grünen preschen voran: Keine Mäuse mehr mit Speck fangen Foto: Waldecker Tagblatt

WALDECK-FRANKENBERG. (wat)  Die Grünen im Landkreis wollen ein Verbot der Fallenjagd durchsetzen und Greifern mehr Chancen geben.

Die Kommunalwahl in Waldeck-Frankenberg wirft ihre Schatten voraus. Während sich die AfD und auch die CDU für die Beibehaltung der Fallenjagd auf Mäuse aussprechen, möchten die Grünen das Thema in den Wahlkampf tragen um beim Wähler mal wieder richtig punkten zu können - zumal  die Legalisierung von Drogen keine Zustimmung bei den Menschen in Waldeck-Frankenberg gefunden hatte. Unterstützung bekommen die Grünen vom Zentralrat der Katzenhalter im Landkreis Waldeck-Frankenberg, kurz (ZdKiLW-F) genannt. Dessen Vorsitzende Marlies Graufreund bestätigte auf Nachfrage von waldecker-tagblatt.de, dass die Grünen ein ordentliches Bestechungsgeld in Höhe von 1000 Euro in Aussicht stellen, sollten sämtliche Katzenhalter bei der Wahl am 6. März ihr Kreuz bei den Grünen machen. Das wären immerhin 9756 Stimmen mehr für die Partei, die früher einmal intelligente Köpfe in den eigenen Reihen hatte. 

In der Tat sind die Fangzahlen lebendiger Mäuse durch freilebende Katzen deutlich zurückgegangen. Waren es im Jahr 2013 noch 124.235 Mäuse, wurden 2014 nur 119.856 erlegte Nager in die Statistik eingetragen. "Für 2015 liegen leider noch keine konkreten Zahlen vor", so Hartmut Möller von der unteren Jagdbehörde im Korbacher Kreishaus. Den wesentlichen Grund für den Rückgang der Lebendköder, sehen die Grünen im Fangen von Mäusen mit Speck durch hinterhältiges Taktieren einiger Bürgerinnen und Bürger.

Die FDP und auch die Freien Wähler waren zu einer Stellungsnahme in Bezug auf die Jagd des "Mus-Musculus" nicht zu bewegen, die SPD hingegen bat um Bedenkzeit, die Republikaner konnten mit dem Wort "Maus"  nichts anfangen und sowohl die Linken als auch die Piraten waren mit der Frage völlig überfordert. Es wird also wieder spannend im größten Landkreis Hessens: Mit welchen Schwerpunktthemen gehen die anderen Parteien in den Wahlkampf? Bleibt es bei inhaltlosen Schlagworten wie "Wir schaffen das" oder "Lieber rot als tot" und "Petting statt Pershing", "Anpacken statt Schlechtreden", "Zeit für Taten", "Mehr Megaherz für unsere Kinder" und "nur die Besten wählen"? - Was passiert, wenn die Wahlbeteiligung auf 90 % klettert, die Menschen sich wieder für Politik interessieren und Politikern Vertrauen schenken, ja, die AfD in den Kreistag einzieht?. Fragen über Fragen, auf die es eine Antwort geben wird.

Man darf gespannt sein! Die Grünen haben den Hut in den Ring geworfen. Nun ist es an der Zeit, dass auch die anderen Parteien sich positionieren!

-WAHLWERBUNG-

 

Letzte Änderung am Freitag, 18 Dezember 2015 13:20

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