Samstag, 23 Januar 2016 00:00

Eltern der Twistetaler Nordafrikaner fordern Rückkehr ihrer Söhne Empfehlung

geschrieben von  Seudo Nühm
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Eltern der Twistetaler Nordafrikaner fordern Rückkehr ihrer Söhne Foto: 123rf/honoriert 28819698 - xtockimages

WALDECK. (wat) Die beiden schwarzen Schafe der Familie Nemsi-Effendi aus Algerien dürfen in ihre Heimat Algerien zurückkehren. Das beschloss vor wenigen Minuten der Clan-Chef der Effendis.

Die  beiden Nordafrikaner, die derzeit noch in Twiste wohnen, hatten in den vergangenen Wochen 30 Diebstahldelikte und 40 Sachbeschädigungen begangen. Unter anderem räumten die beiden Brüder vor zwei Wochen einige Läden in Bad Arolsen aus, danach beschädigten die erfolgreichen Nordafrikaner acht Autos in Twiste, legten sogar den Bahnverkehr zwischen Korbach und Bad Arolsen lahm und räumten in Korbach Autos aus, nachdem sie die Scheiben eingeschlagen hatten. Auch Körperverletzung wird den beiden Rowdys vorgeworfen, nebst Widerstand gegen die Staatsgewalt.

Gesten wurde bekannt, dass die beiden Brüder Kara und Ben Nemsi-Effendi in mehreren Deutschen Kommunen als Flüchtlinge gemeldet sind und ordentlich abkassiert haben. Rund 134 verschiedene Identitäten gaben die beiden Flüchtlinge - die lange Zeit als die "schwarzen Schafe" in der Familie Nemsi-Effendi galten - bei den Behörden an, um ihr Taschengeld aufzubessern. Das ergab immerhin eine Taschengeldsumme von 52.528 Euro pro Monat, ein Teil des Geldes wollten die "Black-Sheeps", wie sie sich selbst nennen in einer Gaststätte in der Twistetaler Ortsdurchfahrt verprassen, bezahlen konnten die beiden ihre Rechnung allerdings nicht, weil die faule Wirtin Nachts im Bett lag und ihrer Kassiererpflicht nicht nachkam. Das ist im Prinzip nichts ungewöhnliches, dass  aber die beiden Hallodris nach verbüßter Tat und den anschließenden Festnahmen immer wieder auf freien Fuß gesetzt wurden, das erfreute die Familie und den Clan-Chef Hadschi Halef Omar in Algerien immer wieder. 

Über das Internet wurde die Großfamilie im fernen Algerien auf den Laufenden gehalten. Der Vater von Kara und Ben Nemsi-Effendi sagte gegenüber dem Waldecker Tagblatt per VOIP: "Wir haben den beiden die Daumen gedrückt  und  bei jedem Einbruch und jedem Diebstahl mitgefiebert - wir sind froh, das aus den Versagern doch noch was geworden ist", so der Clan-Chef.  Nun sollen die beiden Brüder in das gelobte Land zurückkehren und das in Deutschland Erlernte an die nächste Generation weitergeben. Die seit Jahrhunderten gestellte Frage wie man trotz Straftaten und Rowdytum unverurteilt eine kostenlose Wohnung, Essen, Trinken  und Taschengeld erhält, ist damit geklärt. Das Zauberwort heißt Bürokratie.

Nach unbestätigten Angaben der beiden Brüder müssen die Familienangehörigen in Algerien aber noch etwas warten, die Rückflugtickets die ihnen die Regierung versprochen hatte, sind nicht First-Class, sondern Economy-Class gebucht. Cara- und Ben Nemsi-Effendi sagten dazu: "Das geht gar nicht".  Aus Protest bleiben die beiden Nemsi-Effendis vorerst in Twistetal wohnen.

 

Letzte Änderung am Sonntag, 24 Januar 2016 05:08

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