Mittwoch, 01 Juni 2016 00:00

Waldecker AfD Parteimitglied in der Wolfsschanze Empfehlung

geschrieben von  Waldecker Tagblatt
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Adolf Hitler hatte dieses Unikat im November 44 von Hand signiert Adolf Hitler hatte dieses Unikat im November 44 von Hand signiert Foto: AfD-Parteimitglied

WALDECK/RASTENBURG. Ganze 1275 Kilometer hat ein Waldecker auf sich genommen um im ehemaligen Ostpreußen ein Betonstück zu erwerben.

Mit den Worten "Ich bin der glücklichste Mensch im deutschen Reich", meldete sich in der vergangenen Woche ein 54 Jahre alter Mann bei der Redaktion von Waldecker-Tagblatt.de. Die gefährliche Reise vom Waldecker Land in die tiefste Provinz Polens an der russischen Grenze bei Goldap hatte der Waldecker vollzogen, nachdem er im Internet eine eBay Kleinanzeige gelesen hatte. In der Anzeige warb ein Pole damit, ein von Adolf Hitler handsigniertes Betonstück der 1944 gesprengten Wolfsschanze bei Rastenburg verkaufen zu wollen. Der Preis für dieses Unikat: 2500 Euro.

Pünktlich um 5.45 Uhr überschritt der AfD-Wähler am 19. Mai die Grenze bei Stettin, füllte den Brennstoffvorrat seines VW-Tiguan bei Warschau nochmals auf und brauste im Fahrtwind in die Nähe von Rastenburg um dort Quartier zu beziehen. Um 10 Uhr am nächsten Tag trafen die beiden Geschäftsmänner in der Wolfsschanze zusammen und besiegelten den Verkauf. Die Ware, ein Betonstück aus dem Führerbunker wechselte den Besitzer für 2500 Euro.  Doch nicht nur das, ein weiterer Pole verkaufte dem Parteimitglied eine eigens von Adolf Hitler vor 72 Jahren unweit der Bunkers Nr. 13 (Führerbunker) gepflanzte 8 cm hohe Birke für umgerechnet 800 Euro. Damit war der Deal perfekt. Unter Tränen berichtete der 54-jährige Waldecker, dass für ihn ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung gegangen sei. Die Echtheit des Betonklotzes und des Bäumchens wurde durch ein Echtheitszertifikat untermauert, unterschrieben von Hermann Göring der zur damaligen Zeit in Masuren der Hirschjagd frönte.

Neben einem Kochgeschirr, dass der Waldecker vor etlichen Jahren auf einem Trödelmarkt in der Korbacher Bullenhalle für kleines Geld (500 Euro) erworben hatte, ist das die dritte Reliquie, die der 54-Jährige aus dem 3. Reich besitzt. Auf dem Kochgeschirr ist ein H und ein K eingeritzt. Die Initialen stehen für Hitlers Kochgeschirr, das der Führer letztmalig an der Berliner Reichskanzlei benutzt haben soll, als er in vorderster Front gegen die Rotarmisten gekämpft hatte.

Seinen Namen möchte der AfD-Funktionär nicht öffentlich nennen, weil er fürchtet, dass Kunsträuber bei ihm einbrechen könnten um die unbezahlbaren Schätze zu rauben.

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Letzte Änderung am Mittwoch, 01 Juni 2016 14:48

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